Das Projekt ist insbesondere so konzipiert, dass es folgende Wirkungen entfaltet:
Tägliche Fahrgastkapazität: etwa 630.000 – 650.000 Fahrgäste
Reisezeitvorteil: 40–50% kürzere Fahrzeit zwischen Brasilândia und dem Stadtzentrum
Soziale Wirkung: verbesserter Zugang von Gebieten mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu Beschäftigungs-, Bildungs- und Gesundheitszentren
Die Linie ist so ausgelegt, dass sie integriert mit der bestehenden Linie 1 (Blau) und Linie 4 (Gelb) arbeitet. Diese Integration schafft ein kritisches Rückgrat, das die Lastverteilung im U-Bahn-Netz von São Paulo ausgleicht und die übermäßige Überlastung im Stadtzentrum reduziert.
Die Tunnel werden unter dicht bebautem Stadtgebiet mit TBM-Technologie (Tunnelbohrmaschine) aufgefahren; die Stationen werden mit einer Kombination aus Tiefbaumethoden (NATM und Deckelbauweise/cut-and-cover) errichtet. Das Depot und die Wartungsanlage befinden sich im Gebiet Morro Grande und wurden mit ausreichender Kapazität geplant, um die vollständige betriebliche Nachhaltigkeit der Linie zu gewährleisten.
Nach ihrer Fertigstellung wird die Linha 6-Laranja als strategische Verkehrsinvestition positioniert sein, die die städtische Ungleichheit entlang der Nord–Zentrum-Achse von São Paulo verringert, den öffentlichen Verkehr attraktiver macht und Straßenverkehr sowie CO₂-Emissionen senkt.