Im Zentrum von Eko Atlantic steht das massive Küstenschutzsystem, das gegen Meereswellen ausgelegt ist und als „Great Wall of Lagos“ bezeichnet wird. Diese Struktur fungiert als kritische Klimainfrastruktur, die nicht nur die neue Stadt, sondern auch Victoria Island und die umliegenden bestehenden städtischen Gebiete vor Meeresüberflutungen schützt.
Die Stadtplanung wurde um breite Boulevards, Hochhaus-Bürotürme, Luxuswohnungen, Hotels und gemischt genutzte Gebäude herum gestaltet. Während der Finanzbezirk hochstandardisierte Büroflächen für internationale Banken und Unternehmen bietet, zielen Wohn- und Einzelhandelsbereiche auf einen urbanen Lebensstil im oberen Segment ab. Die Infrastruktursysteme wurden von Grund auf speziell nach modernen Stadtstandards geplant.
Nach ihrer Fertigstellung wird Eko Atlantic zu einem neuen urbanen Kern werden, der den bestehenden Infrastrukturdruck von Lagos mindert, direkte ausländische Investitionen ins Land zieht und ein regionales Finanz- und Geschäftszentrum für Westafrika schafft. Mit ihrer Klimaresilienz, ihrem ingenieurtechnischen Maßstab und ihren wirtschaftlichen Zielen positioniert sich das Projekt als Referenzmodell für Küstenstädte der nächsten Generation auf dem afrikanischen Kontinent.